Mittwoch, 4. Juni 2008

...and a bottle of rum!

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We pillage plunder, we rifle and loot.
Drink up me 'earties, yo ho.
We kidnap and ravage and don't give a hoot.
Drink up me 'earties, yo ho.

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We extort and pilfer, we filch and sack.
Drink up me 'earties, yo ho.
Maraud and embezzle and even highjack.
Drink up me 'earties, yo ho.

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We kindle and char and in flame and ignite.
Drink up me 'earties, yo ho.
We burn up the city, we're really a fright.
Drink up me 'earties, yo ho.

We're rascals and scoundrels,
we're villians and knaves.
Drink up me 'earties, yo ho.
We're devils and black sheep, we're really bad eggs.
Drink up me 'earties, yo ho.

We're beggars and blighters
and ne'er do-well cads,
Drink up me 'earties, yo ho.
Aye, but we're loved by our mommies and dads,
Drink up me 'earties, yo ho.

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.


Pirates of the Cariben- At World's End

yo ho!

Hoist the Colors

Yo, ho, haul together,
hoist the colors high.
Heave ho,thieves and beggars,
never shall we die.

The king and his men
stole the queen from her bed
and bound her in her Bones.
The seas be ours
and by the powers
where we will we'll roam.

Yo, ho, haul together,
hoist the colors high.
Heave ho, thieves and beggars,
never shall we die.


Some men have died
and some are alive
and others sail on the sea–
with the keys to the cage...
and the Devil to pay
we lay to Fiddler's Green!

The bell has been raised
from it's watery grave...
Do you hear it's sepulchral tone?
We are a call to all,
pay head the squal
land turn your sail toward home!

Yo, ho, haul together,
hoist the colors high.
Heave ho, thieves and beggars,
never shall we die.

Pirates of the Caribean 3 : At World's End - Hoist The Colours

Donnerstag, 22. Mai 2008

Das verlorene Gedächtnis

Mathildes Briefe

Mathilde ist oft einsam, denn sie lebt in einem Heim. Die vielen Menschen um sie herum, können ihr auch nicht helfen sich hier wohler zu fühlen. Mathilde weiß noch, dass sie mal ein richtiges, echtes zu Hause hatte. Es war schön da. Immer war jemand da gewesen. Alle waren immer so freundlich und hatten sich ganz normal mit Mathilde unterhalten oder sie auch einfach mal umarmt.
Hier ist das ganz anders. Die Leute, die hier Arbeiten, behandeln Mathilde immer wie ein kleines Kind. Dabei ist sie das schon lange nicht mehr. Ab und zu kommt eine nette Schwester zu ihr, manchmal sogar noch nachdem ihre Schicht schon vorbei ist. Denn während dessen, ist nie genug Zeit um sich einmal von Mensch zu Mensch zu begegnen. Nicht alle Schwestern sind nett, aber viele geben sich Mühe. Doch die Schwestern kümmern sich nicht nur um Mathilde, es wohnen noch viele andere in dem Heim. Deswegen haben die Schwestern für keinen von ihnen wirklich Zeit. Einfach um mal ein bisschen zu reden, sich zu unterhalten.
Wenn ein Tag einmal besonders traurig und vor allem einsam für Mathilde war, stellt sie sich immer vor, was die anderen Wohl über sie denken. Sie kommt immer wieder auf das eine: „Die denken bestimmt ich bin dumm.“ Und dann ist sie noch trauriger.
Mathilde weiß, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie versteht es nicht ganz, aber sie weiß, dass etwas in ihrem Kopf nicht so funktioniert wie es soll…. Doch sie ist nicht dumm! Sie kann sich noch ganz genau an all‘ die schönen Lieder erinnern, die sie damals in der Schule gelernt haben. Mathilde singt auch jetzt noch sehr gern. Doch die Schwestern sagen ihr oft, sie soll nicht singen, weil sie dann die anderen stört. Manche sagen dann aber auch nur: „Kommen Sie Frau Heidenreich, wir gehen nach draußen, in den Garten. Da können Sie mit den Vögeln singen.“ Dann ist Mathilde sehr glücklich.
Mathilde schreibt Briefe…, Briefe an niemanden. Sie weiß nicht, an wen genau sie schreibt, doch sie ist sich sicher, dass derjenige, der es lesen soll, es bestimmt auch lesen wird. Mathilde war immer ein sehr ordentlicher Mensch. Auf jeden Brief schreibt sie fein säuberlich ihren Namen, das Datum und den Ort.
In ihren Briefen erzählt sie anfangs noch von früher. Von der Zeit als sie ihren Mann kennenlernte, wie sie ihre Töchter großzog und von all‘ den schönen Erinnerungen. Manchmal steht in ihren Briefen auch, wie ihr Mann vor fünfzehn Jahren starb. Wie sie daraufhin sehr lange, sehr traurig war. Wie traurig sie jetzt noch ist, über den Tod ihres Mannes und dass ihre Töchter sie nur ganz selten besuchen kommen. Wenn sie solche Briefe schreibt ist Mathilde immer sehr traurig.

Mathilde ist krank geworden. Sie kann nicht mehr aus dem Bett. Jetzt machen die Schwestern alles für sie. Doch Mathilde ist traurig, sie kann nicht mehr in den Garten. Sie schreibt jetzt öfter Briefe. Manchmal weiß sie nicht welcher Tag gerade ist, oder wie spät es ist. Das lässt sie dann einfach weg.
In ihren Briefen bittet sie oft um Hilfe. Durch das viele Liegen tut ihr der Rücken immer so weh. Sie glaubt auch, dass sie ihre Fotos verloren hat. Die Fotos von früher, mit den vielen netten Menschen drauf. Sie weiß, dass sie sie irgendwo hatte. Doch sie sind verloren gegangen. Das macht Mathilde traurig, denn ohne sie ist sie einsam.
Mathilde ist nun schon lange krank. Der böse Mann mit der Brille und den weißen Sachen hat befohlen, dass sie im Bett bleiben muss. Mathilde mag diesen Mann überhaupt nicht. Er gibt ihr immer seltsame Sachen zu essen und sticht sie immer mit einer Nadel.
Mathilde hat jetzt nur noch ihre Briefe. Doch sie kann auch nicht mehr viel schreiben. Ihre Hände tun ihr immer so weh. Das macht Mathilde sehr traurig. Sie hat keinen Appetit mehr. Das Essen macht ihr schon lange keine Freude mehr.
Mathildes Briefe sind jetzt nicht mehr so Ordentlich. Sie hat etwas verloren. „Bitte helfen Sie mir, ich habe mein Gedächtnis verloren!“ Auf den Briefen sind jetzt immer ganz viele Fragezeichen- sonst nichts!. Sie hat alles vergessen- ihren Mann, ihre Töchter, alles...
Sie kann jetzt nicht mehr schreiben. Ihre Hände sind steif, sie kann keinen Stift mehr halten. Sie weint jetzt oft. Doch ihre Tränen sieht niemand. Sie ist allein. Sie weiß nicht wo. Sie weiß nicht warum. Sie ist allein.

Erklärung:
Mathilde ist eine hochaltrige Bewohnerin eines Pflegeheimes für Demenzkranke. Am Anfang hat sie nur eine leichte Demenz, die langsam fortschreitet. Doch als sie krank wird und ihr jegliche Motivation fehlt, wird es immer schlimmer. Am Ende hat Mathilde ihren Mann, ihre Kinder, ja sogar den eigenen Namen vergessen. Sie ist bettlegerisch und ein rund-um Pflegefall.
Ich habe nur durch die engagierte Mitarbeit einer jungen Sozialpädagogin einen derartigen Brief einer an Demenz erkrankten Bewohnerin eines Pflegeheimes in die Hände bekommen. Dieser Brief, mit seinem direkten Hilferufen „Bitte helfen Sie mir!!!“ hat mich tief bewegt, so sehr, dass mir die Hände zitterten als ich ihn in der Hand hielt.

Donnerstag, 1. Mai 2008

vertikale mindmap (KEIN! gedicht!)

Walpurgisnacht

Ein anruf, ein wort:
tot.
verlust. schmerz. zeit. leere, dauer, nichtstun, verdammte untätigkeit!
Eine reise, erwartungen, verwirrung. Vertraute gesichter, anteilnahme, wohlsein.
Drei schritte, eine ahnung, ein blick,ein schrei, eine wichtige umarmung, eine lawine von gefühlen.
Ein gelockerter knoten, pure freude, tränen
lange erwartete tränen
Worte wie gedanken
Einheitlich, aufmerksam, innig, liebevoll
Annäherung an die vollständigkeit

Eine sich öffnende tür, schritte in die stille
Trauer, klarheit
Andacht, respekt, würde

Wiedervereinigung
Jagd nach dem vergangenen
Genuss des präsens
Verbesserung
Intensität durch rarität

Zu hause!!!

Freitag, 4. April 2008

Zäsur

Aaargh!
Ich konnte bis auf den letzte Text lange nicht schreiben ganz einfach weil ich meine bisherigen Aufzeichnungen wohl eher schlecht als alles andere finde. Ich habe es gerade einfach satt immer nur über mich und meine Gefühle zu schreiben. Dieses ewige Rumgekotze und Geheule, dieses sich- wälzen im Selbstmitleid und dafür noch Beifall von Außen zu erwarten widert mich an!Deshalb bildet dies zusammen mit dem vorangegangenen Text die Ankündigung einer Zäsur, in der Hoffnung besseres möge folgen!!!

Filme

Prolog (als Offtext)

(Carmina Burana fade in)
Schon mein ganzes, unglaublich langes Leben hege ich eine Vorliebe für Sagen, Märchen, Fantasiegeschichten und dergleichen vieles mehr. Nun ist es in den meisten dieser Geschichten so, dass es mindestens eine Hauptfigur mit Fähigkeiten oder Kräften gibt, die sie stark von den sie umgebenden Charakteren abhebt. Wenn man ein Freund dieser sogenannten Genre ist, so ist es in einigen Fällen so, dass man sich selbst wünscht, sich durch bestimmte Fähigkeiten von seinen Mitmenschen abzugrenzen- zumindest war und ist das in meinem Fall so.
Etwas besonderes sein... wer will das nicht!? So gibt es eine Menge Menschen, die sich irgendwann die propagierte Meinung annehmen, dass jeder etwas besonderes sei. Doch wenn wir alle etwas besonderes sind, dann ist es doch nichts besonderes mehr, besonders zu sein!?! Ein weitaus kleinerer Teil hat genau das richtige Maß an Selbstbewusstsein um sich selbst als besonders zu betrachten und sich genau der eigenen Stärken und Schwächen bewusst und vor allem in ihrem Tun sicher zu sein. Vor diesen Menschen habe ich sehr viel Respekt, denn sie tun etwas wofür ich einerseits viel zu feige bin und andererseits auch dem Zweifel in meinem Kopf zu viel Nährboden gebe.
(fade out)

(„Friends“ Titelmusik schnelles fade in, dann halten)

Einmal abgesehen von den ganzen anderen ungezählten Arten mit diesem Thema umzugehen habe ich für mich in den letzten Jahren festgelegt, dass es mir reichen würde für Menschen, die für ich etwas besonderes sind auch etwas besonderes zu sein, aber der Zweifel bleibt...
Mir hat vor ein paar Tagen jemand gesagt, ich sei gerade mitten in der Pubertät und hole gerade alles nach, was ich mich nicht getraut habe, als ich noch zu Hause wohnte. So. Ich muss sagen irgendwo mag das vielleicht stimmen, aber es gibt Dinge, die man den betroffenen lieber nicht sagt. Denn es sind gerade solche Aussprüche oder auch der in letzter Zeit viel gehörte Satz „Du musst noch viel Lernen“ die mich ungeduldig machen und in mit den Drang wecken wegzulaufen- von allem. (Fade out)
(Ringthema)

Wahrscheinlich warte ich im Grunde meines Herzens einfach immer noch auf den Brief der mich am 1. September aufs Gleis 9/3/4 bestellt. Allerdings ist es auch so, wenn ich genau in mich hineinhöre und alle anerzogene Bescheidenheit mal Erziehung sein lasse, dann weiß ich dass ich auf meine ganz eigen Art etwas besonderes bin. Früher habe ich mir immer gewünscht das Feuer kontrollieren oder mit den Tieren sprechen zu können... Was schließe ich daraus: Hollywood ist Scheiße! (fade out)
(„Spilt Personality“ fade in)

Ich kann nicht erklären was mich meiner Meinung nach zu etwas besonderem macht auch nicht warum, aber ich kann sagen dass es sich im Moment eigentlich ganz gut anfühlt. Es sind meistens genau diese Momente, in denen ich auch so schreiben kann, in denen ich mich so fühle. In Momenten, in denen ich ganz für mich allein bin und mal nicht auf jede Staubmilbe Rücksicht nehmen muss.
Wenn ich unter Menschen bin, hätte ich es am liebsten, wenn sie mich für Sachen, die ich an mir auch bemerkenswert finde, die ganze Zeit loben würden. Wenn sie alle mich toll fänden und vor allem das dann auch sagten...(fade out)
(Violinen, leise, gefühlvoll)

Manchmal denke ich irgendwann wird ein Mensch kommen der all das für mich tun wird, der mir die Augen für meine Besonderheit öffnen wird und mich just in dem Moment küssen wird in dem ich begreife, dass dieser Mensch derjenige ist, für den ich bestimmt bin, der mir alles erklärt, die Welt zu Füßen legt und....(Plattenkratzer)
SCHNITT
Man sieht hier ziemlich gut, dass Filme auch verderben können und unrealistische Vorstellungen vermitteln. Auch wen ich insgeheim immer noch auf ein unentdecktes Talent oder gar eine Art Superhelden-Alter- Ego meinerseits hoffe, fange ich so langsam an zu begreifen wer ich denke zu sein:

(Maccarehna)
I’d really like to speak more English and sometimes I just slip into speaking it. Though I know that some of my friends can do much better (what makes me sometimes feel embarassed to speak English in front of them) I love speaking that language! Trying to find the right tone on how to pronounce a word properly of catch the melody of a sentsnce correcly. And even other languages.
De temps en temps tout le monde oublie que moi j’ai vécu en France aussie. Je sais, ca étaient seulement trois mois, mais cette trois mois ont me changé beauoup. L’idée de travailler comme jeune fille aupair était pas bien réaliser ais enfin c’est exactement ce-que j’ai eu besoin de! Et les temps en France et en Suisse me manquent beaucoup- chaque jour un peut plus…
Y yo apprende el espanol- oder so ähnlich…. Zumindest habe ich damit angefangen und die Liste der Sprachen, die ich lernen will, ist damit noch nicht zu Ende! Italienisch und Rusisch wären noch toll. Und sollte ich je zu viel zeit haben werde ich es auch noch mit Chinesisch oder Japanisch versuchen...

(Linkin’ Park {irgendwas vom 1. Album})
Es ist meinen permanenten Minderwertigkeitsgedanken geschuldet, dass es meine Dinge gibt, von denen nicht einmal meine Freunde wissen, dass ich sie mag. Den ich habe die ganz furchtbare Angewohnheit eine Sache sofort zu lassen, wenn ich merke, dass ein anderer sie besser kann, denn ich will mich nicht blamieren, auch wen ich rein theoretisch weiß, dass niemand über einen Fehler lachen oder sich über meinen flow aufregen würde...;o)
Es ist auch so, dass ich in Momenten der Ruhe die tollsten Ideen für Texte habe und wenn ich dazu komme sie aufzuschreiben, ist die Idee entweder schon wieder weitergezogen oder das Endergebnis unterscheidet sich vollkommen von der Ursprünglichen Idee und das nicht im positiven Sinne... ich würde am liebsten genauso schreiben können, wie eine gute Freundin von mir, die zur Zeit in Italien ist. Ihre Texte sind immer so unglaublich farbenfroh ohne zu bunt zu sein. Sie sind es, die mich zum Träumen inspirieren und mir gleichzeitig das Gefühl geben ihr folgen zu können. Doch ich weiß genau, dass ich nie so gut sein kann wie sie. Die Theorie sagt mir, dass es kein besser oder schlechter bei solchen Dingen gibt, nur ein anders. Doch der Zweifel in meinem Kopf scheint nie allein zu sein. Sein Freund die Wettkampfsucht/ das Geltungsbedürfnis/ der Ehrgeiz oder wie man ihn sonst noch so nennt macht sich an den unpassendsten Orten breit. Sogar als ich einmal eine Diskussion über Moral mit einer Freundin führte, von der och schon eine ganze menge gelernt habe, fragte ich sie doch tatsächlich ob sie denke ihre Moralvorstellung sei besser als die meine. Schon beim Aussprechen dieser frage merkte ich den kleinen Teufel in meinem Kopf und er lässt sich einfach nicht vertreiben...
Es fühlt sich also von Zeit zu zeit mal mehr mal weniger gut an eben nicht- besonders zu sein und nicht permanent von allen gelobt zu werden, wie ich es mir eigentlich wünschen würde.
(Ringthema) „Ich kann es vermeiden gesehen zu werden, vermag es sogar ganz zu verschwinden- das ist eine seltene Gabe“...Superhelden gibt es nicht, genauso wenig wie den Weihnachtsmann und eine Karriere in diese Richtung ist wohl auch eher unwahrscheinlich- damit leben zu können ist der Trick...